Taktile Beschilderung wird oft als Pflichtübung behandelt: ein Braille-Aufkleber neben der Tür, fertig. Benutzbar wird sie dadurch nicht. Entscheidend ist, ob jemand das Schild überhaupt findet, ob die Punkte die richtige Höhe und den richtigen Abstand haben und ob sich die Profilschrift mit dem Finger verfolgen lässt.
Wir arbeiten deshalb mit erhabener Profilschrift und Braille in einem Element, mit klaren Hell-Dunkel-Kontrasten für Menschen mit Sehrest und mit Positionen, die dem Handlauf oder der Türzarge folgen statt der Gestaltungsidee.
Dazu kommen taktile Übersichtspläne, mit denen sich ein Gebäude vorab begreifen lässt, und Bodenindikatoren, die Wege im Innen- und Außenbereich führen.